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Facebook Ads Camp Recap 2017

05
Mai 2017

Was für ein Auftakt! Das erste Facebook Ads Camp ist rum und der Input überwältigt.

Zeit, kurz durchzuatmen und die ersten Eindrücke zu festigen. Statt Future-Vorträge von Visionären werden pragmatische Tipps gegeben, die direkt am Montag im Büro angewendet werden können:

Als Haupttopic schwebt über den Tag das Thema „Connectivity“. „Nutzt die Chance und vernetzt euch hier“, haben zur Begrüßung Jan Stranghöner und Ben Küstner den Konferenz-Besuchern mit auf den Konferenztag gegeben. Die Morgenmoderation hat der grandiose Felix Beilharz übernommen. #dankefelix. Am Nachmittag übernahm Lars Budde von t3n. Great Job!

Connectivity und pragmatische Tipps

Um den Networking-Start etwas einfacher zu machen, setzten die Nerds einige Netzwerk-Tools ein. Zum einen standen die Konferenzbesucher im ständigen Austausch durch das Fragetool Slid.do und unseren Konferenz-Messenger-Bot. Welche Fragen am Ende der Vorträge gestellt werden sollten, konnten die Besucher über Slid.do abstimmen – die Crowd hatte die Entscheidungsmacht. Über unseren Bot von Dirico.io waren die Besucher direkt mit unserem digitalen Helfer verbunden. Ihm konnten sie Fragen zum Zeitplan, zu den Speakern oder zu Bahnverbindungen stellen. Fun-Act: Die Frage nach dem 1. FC Köln.

Miteinander connecten auf einer „neuen“ Art war mit der VR-Brille von Philipp Steuer möglich, die Einblicke ins neu gelaunchte Facebook Spaces gab. In der Future-Zone wartete er mit seiner Oculus-Brille sowie das Team von Dirico.io und der BVDW.

Status Quo mit Thomas Hutter

Im ersten Vortrag hat Thomas Hutter einen Status Quo zu Facebook Ads gezeigt und durch die Geschichte des sozialen Netzwerks geführt. Von der Gründung 2004 bis jetzt hat sich Facebook komplett verändert. Fun-Fact: Moderator Felix Beilharz und Thomas sind dicke digitale FB-Buddies – haben sich auf der Bühne des FB Ads Camp aber das erste Mal in Real Life getroffen.

 

Performance Marketing Power

Mit Florian Litterst ging direkt die Praxis los. Er gab den Konferenzbesuchern fünf Hacks mit auf den Weg: Partnerkategorien, Lookalike Audience auf Audiopilot setzen, Skaliere die Kampagnen richtig, Tune deine FB Dynamic Ads, Arbeite mit hochrelevanten Website Customer Audiences. „P.S. Always be testing!“ Die Slides können auf seiner ads adventure Facebookseite runtergeladen werden. Auch er benutzt einen Bot – also einfach eine Nachricht schicken 😉

 

Premiere für uns und für Jakob

Für Jakob Strehlow war es der erste Auftritt als Speaker. Seine grandiose Case Study zu „Mein Zaubertopf“ verhalf ihm zu einer Hammer-Präsentation. Print ist tot? Nicht Für den Thermomix. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Falke Media hat es geschafft, die Community, die ihn liebt, so einzufangen, dass sie aus minimalen Kosten ein Heft zum absoluten Verkaufskracher machte. Online trifft Kiosk-Verkauf.

 

Data-Analyse mit Alexander Peiniger

Dann ging’s an Facts. Alexander von quintly zeigt anhand von Zahlen und Daten-Analysen, dass Facebook das stärkste Netzwerk ist – noch immer! 13 Prozent aller Posts sind mittlerweile gesponsored. Lob kam nach seinem Vortrag auch von SM-Nerd Ben: „Du kannst durch quintly die Interessen deiner Konkurrenz rausfinden. Das hilft immens!“

 

Organic vs Paid Panel

Organic ist tot? Ohne Paid geht nichts mehr auf Facebook. Ein spannendes Panel zwischen Benedikt Böckenförde und David Schneider hat gezeigt: Es geht beides. Beide erzielen ihre Klick-Massen mit Sprüchen, das Vorgehen ist aber komplett anders. Während David T-Shirts mit Sprüchen verkauft und FB-Ads einsetzt, nutzt Benedikt kaum Ads.

Davids Prinzip: Wenn ihm auffällt, dass dem Netz einem Spruch gefällt, lässt er es drucken. Organische Reichweite ist ihm schlicht zu viel Arbeit. Er hat nur eine Assistentin und sonst zieht er eine Art „One-Man-Show“ auf, wie er sagt.

Benedikt dagegen hat ein Team von 20 Personen und generiert extreme Reichweiten durch Emotionen. Ads sind bei Visual Statements aber auch kein Problem. Durch die extreme Reichweite sammelt das Startup eine erhebliche Menge an Nutzerdaten und kann dadurch Audiences beliebig erstellen.

 

Facebook für Locals

Der Nachmittag ist mit Lars Ofterdinger gestartet und damit mit Facebook Ads und wie sie von lokalen Filialen eingesetzt werden können. Hacks: Drop Pins und Audiences nutzen und nicht einfach einen Kreis um das Gebiet ziehen. Weitere Tipps: Kampagnen-Setup definieren, beispielhafte Anzeigengruppen pro eindeutiger Anzeigengruppen erstellen, jedes notwendige Creative einmal anlegen, Kampagne exportieren, Kampagne in Excel importieren und alles überprüfen.

 

 

Katz und Maus mit Facebook

Mit Tim Schumacher wurde es spannend. Alle gaben Tipps, was man mit FB machen kann. Er sagte, was man gegen FB machen kann. „Alles was man tut, sollte man mit Respekt für den Nutzer tun“, sagt Tim. Ads sollten den Nutzer nicht verjagen, sondern das Unternehmensimage unterstützen. Sehr beeindruckend, wie AdBlock Plus gegen Facebook kämpft und wie Tim seine Arbeit erklärt.

 

 

Pixel-Panel – and drop the mic

Christoph Assmann von Sixt machte den Anfang und gab eine kleine Einführung zu Sixt – aber auch zum Facebook Pixel. Im Panel diskutierten hauptsächlich Tom Thaler und Niklas Plutte wie es juristisch um den Facebook Pixel steht und welche (nicht immer legalen) Möglichkeiten es gibt, um Audiences einzukaufen.

Niklas Plutte erklärte: „Eigentlich müsste man, wenn man einen Pixel auf der Seite hat, jeden Nutzer fragen, ob seine Daten in diesem Fall benutzt werden dürfen.“ Laut ihm sei der FB Pixel nicht datenschutzkonform. Abmahnungen seien allerdings nicht bekannt.

„Der Angriffspunkt ist: Du weißt zwar nicht du genau, wer auf deiner Seite war. Aber Facebook weiß es ganz genau und weist die Daten deinem Account zu.“

Bei Panel wurde es ziemlich still im Saal…

 

Facebook kam von Hamburg nach Köln

Nach dem Panel und FB-Bashing wurde es Zeit, wieder positiver über Facebook zu sprechen: Ewelina Yildiz von Facebook war dran. Die E-Commerce-Expertin war von dem Pixel Panel wohl selber überrascht: „Nächstes Jahr sollten wir einen Pixel-Profi von Facebook beim Panel dabei haben.“

Ihren Fokus legte Ewelina auf mobil und fand, dass mobil bisher schon fast zu kurz kam. Vielleicht, weil es für die Experten auf der Bühne schon selbstverständlich ist. Für viele Konferenzbesucher wahrscheinlich nicht, also ein guter Dreh am Nachmittag.

Mobil hat die Nutzung des Internets, Marketing und das Leben komplett verändert. Drei Stunden am Tag werden mobile Inhalte konsumiert. Ewelina zeigt, welche Formate wann, wie und mit welchem Reporting-Ansatz Ads genutzt werden müssen.

 

B-2-B kann auch Facebook

Für B-2-B gab es einen sehr spannenden Case und Ali Saffari zeigte, wie das B-2-B-Unternehmen innerhalb von wenigen Monaten die Leadgenerierung komplett auf Facebook umstellte.

„Marketing und Sales müssen eng zusammenarbeiten und nicht gegeneinander“, erklärte Ali und auf dieses Fundament erst können die Performance-Kriterien aufbauen.

Als ersten Schritt hat Trusted Shops analysiert, woher die wichtigsten Leads kommen. Das waren im Juli 2016 Messen und Newsletter. Um mehr Leads zu generieren, hat Trusted Shops angefangen, Content zu erstellen. Der Anspruch an diesen Content war es, dass der Leser in jedem Artikel mehrere Facts lernt. Der Content und ein Whitepaper wurden auf verschiedenen Plattformen beworben – auf Facebook war der Cost per Lead mit großem Abstand am geringsten, momentan liegt er bei unter 3 Euro.

 

Premiere mit VIP Massimo

Der letzte Vortrag war noch einmal #mindblowing. Mit Massimo Chieruzzi kam der CEO und Founder von AdEspresso auf die Bühne.

„Facebook ist eine Plattform, die von Brands nicht ignoriert werden kann“, aber primär geht man auf Facebook, um sich mit Personen zu vernetzt. Deshalb muss man eine Journey aufbauen. Dazu muss erst der Nutzer eingefangen werden: Mach etwas, was nützlich ist! Anschließend müssen Leads generiert werden und aus den Leads Customer entstehen. Der letzte Schritt im AdEspresso-Menü ist es, daraus Promoter für die Brand zu machen. Wie komplex diese fünf Schritte sind, hat Massimo in aller Ausführlichkeit und schön pragmatisch erklärt – am Montag im Büro anwenden ist Pflicht!

 

Zum Schluss beim Super-Panel kam der letzte Schlag Praxis auf einmal! Drei Case-Studies (eingereicht von drei Konferenz-Besuchern) wurde von den Experten bewertet und mit Tipps verbessert. Hier hat noch einmal jeder die volle Ladung Praxis-Tipps und Ad-Input erhalten.

 

 

(thd) 

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